Autor: Frederick Hernandez

ETF’s und die Risikostreuung nutzen

Exchange Traded Funds (ETFs) werden an der Börse gehandelt. Für den Investmentfonds findet keine Begrenzung der jeweiligen Laufzeit statt. Der Handel mit ETFs ist nicht für einen kurzen Zeitraum, der Handel ist dauerhaft passende zum Börsenpreis. Der Anleger kauft Fondsanteile und wird mit dem Kauf einer bestimmten Anzahl an Anteilen zum Anteilseigner. Mit dem den Kauf der ETFs wird die Entwicklung am Börsenmarkt beeinflusst, der Wert der im Fond befindlichen Papiere kann steigen oder fallen.

Einige Börsen Fonds werden mit den entsprechenden Gebühren aktiv verwaltet, ETF Fonds werden an der Börse überwiegend passiv behandelt. Diese Art des passiven Fonds wird so kurzfristig wie möglich gekauft und nach Absprache mit einem persönlich ausgewählten Broker zum gewinnbringenden Zeitpunkt sofort verkauft. ETFs sind anpassungsfähigen und durch die Möglichkeit der Risikostreuung werden sie zu einer interessanten Wertpapierart, mit der sich auch Börsenneueinsteiger den Wunsch nach einem begrenzten Risiko an der Börse erfüllen können.

Das Endergebnis wird vom Index bestimmt

Die aktive Verwaltung der Fonds entfällt bei den passiven Fonds, der aktuelle Index. Regelt die komplette Marktanpassung an der Börse. Während ein aktiver aufwendig verwaltet werden muss, entfällt beim passiven Fonds die Verwaltung weitgehend, die Kosten für die passive ETFs werden oft um die Verwaltungskosten reduziert. Sobald die Fondanteile direkt an der Börse gekauft werden, fallen beim Kauf der ETFs beim Einkauf Kosten an. Das Kombi-Wertpapier-Paket lässt sich nach den Vorgaben der Börse zusammenstellen und mit der fachgerechten Zusammenstellung durch einen erfahrenden Broker lässt sich die Flexibilität der ETFs am besten nutzen.

Der aktuelle Börsenwert entscheidet über den Zeitpunkt des ETFs An- und Verkaufs, nur mit Fachkenntnissen kann das Marktgeschehen an der Börse korrekt eingeschätzt werden. Bei einem angemessenen Index lassen sich die Kosten beim Einkauf des ETFs begrenzen und werden nicht nur für Geschäftskunden tragbar, sondern auch für Privatleute. Zukünftige Anteilseigner profitieren von einer Streuung des Risikos, weil der Rahmen zur Abgrenzung eines möglichen Schadens in Hinsicht auf einen Kursabsturz fest vorgeben ist und die Sicherheit durch die Begrenzung erhöht wird.

Cash-Positionen lassen sich ausbauen, der persönliche Online Broker berät gerne, ob sich die Verringerung einer Beteiligung am Index rentiert. Die Gewinnbeteiligung steigt bei einem plötzlichen Kursanstieg im Verhältnis 1 : 1 stark an. Sobald der Kurs sinkt, trägt der betroffene Anteilseigner allerdings ebenfalls das Verlustrisiko im Verhältnis 1 : 1.

Gold – Wertanlage und Zahlungsmittel

Seit Hunderten von Jahren wird Gold als Wertanlage verwendet. Gold ist eines der beliebtesten Edelmetalle und wird bekanntermaßen überwiegend zur Herstellung von Schmuck verwendet. Neben Aberglauben, Gold würde energetische Eigenschaften des Besitzers speichern, besitzt Gold die Eigenschaft eine der besten Wertanlagen zu sein. Der Goldwert steigt ständig und deckt stets die Inflation. Um durch Gold einen riesigen Gewinn zu erzielen, müssten am Markt wirklich große Sprünge gemacht werden. Fest steht, dass wenn die Alchemie die Goldformel nicht findet oder eine andere Sensation geschieht, wird Gold eine der besten Wertanlagen bleiben, um seine Einlagen langfristig erhalten zu können.

In Gold investieren

Man muss sagen, dass die „Großen“ seit eh und je überschüssiges Kapital in Gold aufbewahren. Beispielsweise decken viele Zentralbanken ihre Währungen mit Gold ab. Die meisten Goldreserven, mit denen Währungen abgedeckt sind, werden in Amerika, bei der Federal Reserve, unter strengsten Sicherheitsvorschriften gelagert und aufbewahrt. Selbst die eigentlichen Eigentümer bekommen keinen Zugang zu den Lagerräumen um ihre Goldreserven betrachten oder nachzählen zu dürfen. Zu der Frage, wie man als Unternehmen oder als Privatperson in Gold investieren kann, gibt es mehrere gängige Antworten, die alle funktionieren und als sicher gelten.

Physisches Gold

Zum einen, kann man Gold physisch erwerben und es an einem sicheren Ort aufbewahren. Dazu kann man zu einem Goldhändler gehen oder Altschmuck und Zahngold aus seinem Umfeld aufkaufen. Sicherlich wird es auch Großhändler geben, bei denen man Goldbarren kaufen kann. Die Idee Gold in größeren Mengen zu besitzen und aufzubewahren scheint der Durchschnittsbevölkerung aber ein Wenig zu holperig. Die Gefahr das Gold auf irgend eine Art und Weise zu verlieren ist einfach zu groß. Man kann überfallen werden oder man verliert die Schatzkarte und vergisst, wo man sein Gold vergraben hat.

Wertpapiere

Eine andere Möglichkeit wäre es in Wertpapiere zu investieren, die sich ausschließlich auf Goldgeschäfte fokussieren. Auf dem Markt findet man diverse Fonds oder Aktien, die sich zum Teil ausschließlich mit dem Goldhandel beschäftigen. Man investiert eine Geldmenge in diese Wertpapiere und wartet ab, bis diese im Wert ansteigen, fallen oder den Wert beibehalten.

Börse

Eine der interessantesten Möglichkeiten sich mit dem Goldhandel zu beschäftigen, ist der Erwerb von Gold an der Börse. Auf diese Art und Weise kauft man sich Gold ohne es physisch besitzen zu müssen. Jeder Zeit kann man sein Gold zu einem lukrativen Preis verkaufen oder lukrativ neues Gold dazu kaufen, abhängig von dem derzeitigen Marktwert. Um an der Börse zu handeln, muss man den Markt ständig im Blick halten um nicht große Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Der Preis verändert sich im Sekundentakt und die Möglichkeiten alles investierte Geld auf einen Schlag zu verlieren oder zu vervielfachen müssen berücksichtigt werden.

Fazit

Wie und ob man sein Geld in Gold investiert, bleibt jedem selbst überlassen. Klar sollte auch jedem Investor sein, dass man durch Gold nur in wenigen Fällen wirklich reich werden kann. Gold hilft aber langfristig, als eine der sichersten Anlagemöglichkeiten, den tatsächlichen Wert seines Vermögens, unter Berücksichtigung der Inflation und anderen Faktoren, beibehalten zu können.

Bitcoin – Die schnelle Million oder überschätzter Hype?

Der Bitcoin ist eine sogenannte Kryptowährung, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Entwickelt wurde der Bitcoin bereits 2008, fristete bis vor kurzem allerdings eher ein Nischendasein. Besonders unter digital-affinen Menschen verbreitete der Bitcoin sich sehr schnell und ist mittlerweile auch im ganz normalen Alltag angekommen. Der Bitcoin ist aktuell in aller Munde, kaum ein Tag vergeht an dem der Bitcoin nicht mit neuen Kursrekorden die Presse dominiert, aber was ist der Bitcoin eigentlich?

Was versteckt sich hinter dem Bitcoin?

Der Bitcoin als digitale Währung unterscheidet sich dabei wesentlich von einer herkömmlichen Währung, wie dem Euro. Ihm liegt ein mathematisches Verfahren zugrunde, welches die Anzahl der Bitcoins begrenzt. Durch Lösen von Rechenaufgaben können neue Bitcoins erschlossen werden, dieses Verfahren nennt man das sogenannte Bitcoin-Mining. Für das Mining werden rechenstarke Computer benötigt, die die komplexen Rechenaufgaben lösen.

Vorteile einer digitalen Währung

Der große Vorteil des Bitcoins liegt in seiner dezentralen Verwaltung. Gegenüber einer normalen Währung wie dem Euro ist keine Bank notwendig um Transaktionen zu autorisieren und durchzuführen. Die Blockchain kann man sich als große Liste aller Transaktionen vorstellen, die den Teilnehmern des Bitcoin-Netzwerks jederzeit einsehbar ist. Wird eine neue Transaktion durchgeführt wird diese in der Blockchain gespeichert und dezentral in der Blockchain gespeichert. Jeder Teilnehmer des Netzwerks wird somit ein Stück weit zur Bank. Dadurch kann ein Bitcoin von A nach B besonders günstig transferiert werden, was gerade bei großen Beträgen einen Vorteil bietet.

Banken adé, nie wieder Öffnungszeiten

Da es sich um eine digitale Währung handelt, bleibt man als Besitzer von Bitcoins weitestgehend anonym. Ein weiterer Vorteil liegt in der Verfügbarkeit von Bitcoins. Da keine Bank notwendig ist und es sich um eine digitale Währung handelt, können Bitcoins 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche gewechselt werden. Um mit Bitcoins zu handeln oder zu bezahlen ist lediglich ein Wallet notwendig. Als Wallet bezeichnet man eine digitale Geldbörse in der Bitcoins gespeichert werden können. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter am Markt.

Akzeptanz von digitalen Währungen

Zunehmend wird der Bitcoin als Währung akzeptiert, so lässt sich bereits in vielen Online-Shops neben den gängigen Bezahlverfahren auch der Bitcoin als Zahlungsart auswählen. In vielen asiatischen Ländern ist der Bitcoins bereits zunehmend in den Alltag integriert. So lassen sich dort unter anderem bereits Zahlungen im Einzelhandel digital via Bitcoin bezahlen. Wer den Bitcoin für sich als Investitionsinstrument entdeckt, sollte jedoch Vorsicht walten lassen. Der Kurs unterliegt starken Schwankungen und keiner kann aktuell voraus sagen, wie eine zukünftige Regulierung von digitalen Währungen aussieht. Aber auch die ersten Banken zeigen reges Interesse am Bitcoin und so bleibt es weiterhin spannend um Kryptowährungen wie den Bitcoin.

Wichtige Versicherungen für Existenzgründer

Sich selbstständig zu machen, ist ein Traum von Vielen. Ist erst das richtige Produkt gefunden, welches der Existenzgründer auf dem Markt anzubieten wünscht, kann es fast schon losgehen. Neben der richtigen Finanzierung der Geschäftstätigkeit sollte er allerdings ebenso an seine persönliche Absicherung denken. Insbesondere Versicherungen sind dazu hilfreich. Im Folgenden sollen deshalb einige wichtige vorgestellt werden.

Versicherungen, die das persönliche Wohl absichern

Da der Existenzgründer bzw. der Selbstständige aus den allgemeinen Pflichtversicherungen herausfallen kann, sollte er dennoch an sein persönliches Wohl in der Gegenwart und Zukunft denken. Zunächst einmal hat er die Möglichkeit bezüglich der Krankenversicherung in eine freiwillige Privathaftlichtversicherung zu wechseln. Er könnte sich allerdings weiterhin freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern bzw. in der ursprünglichen verbleiben, bei der er zuvor pflichtversichert war.

Privat oder gesetzlich hat seine Vor- und Nachteile. Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es oft bessere Behandlungen. Im Krankenhaus sind es je nach Tarif Zweibett- oder sogar Einzelbettzimmer mit Chef- bzw. Oberarztbehandlung. Auch im ambulanten Bereich hat die private Krankenversicherung Vorteile. Nachteilig sind allerdings die altersbedingten steigenden Beiträge. Nachteilig ist zusätzlich gegenüber der gesetzlichen Versicherung, dass die Familienangehörigen nicht mit versichert sind.

Eine Familienversicherung ist nicht enthalten und muss für sie zusätzlich mit eigenen Beträgen abgeschlossen werden. Das wird besonders bei kinderreichen Familien teuer. Da die Selbstständigkeit nicht automatisch eine gesetzliche Rentenpflichtversicherung erfordert, sollte der Existenzgründer an eine private Rentenversicherung denken, um den Mangel auszugleichen. Dies ist wichtig, damit sein Ein- bzw. Auskommen selbst im hohen Alter abgesichert ist.

Versicherungen, die die Geschäftstätigkeit absichern

Je nach Ausübung der Tätigkeit müssen an einzelne Versicherung gedacht werden, die unterschiedlich ausfallen können. Führt er beispielsweise eine Selbstständigkeit mit Räumlichkeiten aus, sollte er an eine Gebäude- und Feuerversicherung gegen Schäden denken. Eine Berufshaftpflichtversicherung ist für Risikoberufe angezeigt.

Diese sind beispielsweise Ärzte, Ingenieure, Architekten, Dolmetscher, Rechtsanwälte sowie Rechtsbeistände u.a. Aus ihrer Geschäftstätigkeit könnten sich Risiken entwickeln, die durch Fehlberatung bzw. fehlerhafte Ausführungen Schäden für die Kunden hervorrufen könnten. Schadensersatzforderungen könnten die Folge sein. Da dies bis hin zur Bedrohung der finanziellen Existenz gehen könnte, ist diese Versicherung Pflicht.

Zusammenfassende Empfehlung

Nicht alle Versicherungen sind immer notwendig. Hier sollte der Existenzgründer gut abwägen, was für ihn notwendig ist und was wiederum nicht. Gerade am Anfang sollten die laufenden Fixkosten nicht zu hoch sein, da gerade in der Anfangsphase die Umsätze nicht so üppig ausfallen könnten. Eine Geschäftstätigkeit in den Risikoberufen wie Ärzte, Architekten usw. müsste auf jeden Fall mittels einer Berufshaftpflichtversicherung abgesichert werden, um finanzielle Risiken bis hin zum Totalausfall der Ausübung des Berufes zu schützen.

Für den privaten Bereich sollte er unbedingt an seine Rentenabsicherung mittels privater Rentenversicherung denken. Er könnte zusätzlich freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die Rendite ist ggf. zwar nicht so hoch wie bei einer privaten, dennoch bietet die staatliche Rentenversicherung Finanzierungssicherheit. Eine Krankenversicherung ist schließlich ebenso Pflicht. Hier ist es seinen Wünschen überlassen, ob er privat oder freiwillig pflichtversichert sein möchte.